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Altgold-Farbe: Was die Tönung über Ihre Schätze verrät

Altgold-Farbe: Was die Tönung über Ihre Schätze verrätAltgold-Farbe: Was die Tönung über Ihre Schätze verrät

Wer in seiner Schmuckschatulle oder in alten Erbstücken stöbert, stellt schnell fest: Gold ist nicht gleich Gold. Die Nuancen reichen von hellem Sonnengelb über kühles Weiß bis hin zu tiefen Rottönen.

Doch welche Rolle spielt die Altgold-Farbe tatsächlich, wenn es darum geht, den materiellen Wert zu bestimmen?

In diesem Ratgeber erfahren Sie als Eigentümer, wie die Färbung zustande kommt, was sie über die enthaltenen Edelmetalle aussagt und wie Sie einen fairen Preis für Ihre Schätze erzielen.

Was ist Altgold eigentlich? Eine Definition

Bevor wir uns der Ästhetik widmen, klären wir die grundlegende Frage: Was ist Altgold im fachlichen Sinne? Als Altgold bezeichnet man goldhaltige Gegenstände, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form genutzt werden oder deren ideeller Wert hinter dem Materialwert zurückgetreten ist.

Dazu zählen defekte Ringe und Ketten, unmoderner Schmuck oder industrielle Rückstände. Häufig handelt es sich dabei um sogenanntes Bruchgold, also beschädigte Stücke, die für den Weiterverkauf als Schmuck nicht mehr geeignet sind.
Während beim Schmuckankauf oft noch die handwerkliche Verarbeitung oder Edelsteine eine Rolle spielen, konzentriert sich der klassische Goldankauf primär auf den reinen Metallgehalt. Das Ziel der Verwertung ist das Einschmelzen und die Rückgewinnung des Feingoldes.

Die Farben des Goldes: Warum glänzt es unterschiedlich?

Die Farbe des Altgolds kann trügerisch sein. In der Natur hat reines Gold eine sattgelbe, fast orangefarbene Tönung. Da Feingold jedoch sehr weich ist, wäre es für den täglichen Gebrauch in Form von Schmuck ungeeignet. Um die Härte und Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, wird das Gold mit anderen Metallen verschmolzen – es entstehen Legierungen.

Diese Beimischungen bestimmen maßgeblich die Optik:

  • Gelbgold: Hier wird das Gold meist mit Silber und Kupfer im gleichen Verhältnis gemischt, um den natürlichen Ton zu bewahren.
  • Rotgold & Roségold: Ein hoher Kupferanteil sorgt für die rötliche Färbung.
  • Weißgold: Um die gelbe Farbe zu „entfärben“, werden Metalle wie Silber, Platin oder Palladium beigemischt.

Wichtig zu verstehen ist: Die Farbe allein gibt keinen Aufschluss über den Goldwert. Ein blasses Weißgold kann wertvoller sein als ein kräftiges Rotgold, wenn der Anteil an reinem Gold höher ist.

Legierungen und Karat: Die Chemie hinter dem Wert

Der entscheidende Faktor für den Altgoldpreis ist die Punzierung (der Stempel), die den Feingehalt angibt. In Deutschland sind vor allem drei Kategorien verbreitet:

  • 333er Gold (8 Karat)
    Das 333er Gold ist die Einstiegslegierung. Hier besteht das Material nur zu einem Drittel aus Gold. Da der restliche Anteil aus unedlen Metallen wie Kupfer bestehen kann, läuft dieser Schmuck oft schneller an. Der Preis für 333er Altgold ist aufgrund des geringeren Goldgehalts niedriger als bei höherwertigen Legierungen.
  • 585er Gold (14 Karat)
    Das 14-Karat-Gold ist der Klassiker im deutschen Schmuckhandel. Bei 585er Goldlegierungen beträgt der Goldanteil 58,5 Prozent. Es bietet einen idealen Kompromiss zwischen Härte und Edelmetallwert.
  • 750er Gold (18 Karat)
    Das 750er Gold gilt als besonders hochwertig. Es enthält 75 % reines Gold. Aufgrund der hohen Dichte und des hohen Goldwerts erzielen diese Stücke beim Altgold verkaufen die besten Ergebnisse.

Wie errechnet sich der Wert Ihres Altgolds?

Viele Kunden fragen sich, wie der Preis pro Gramm zustande kommt. Der Wert basiert bei Goldankauf4u rein auf dem Gewicht und dem Feingehalt.

Eine mathematische Logik, die keine Spekulation zulässt. Die Wertermittlung folgt einer einfachen Formel:

  1. Wiegen: Das Gewicht wird mit einer geeichten Feinwaage ermittelt.
  2. Bestimmung: Die Legierung wird über den Stempel oder mittels eines Säuretests (Strichprobe) geprüft.
  3. Berechnung: Das Gesamtgewicht wird mit dem Goldanteil multipliziert. Ein Stück mit 10 Gramm 585er Gold enthält somit effektiv 5,85 Gramm reines Gold.

Der Wert Ihres Altgolds wird also nicht durch die Optik gemindert, selbst wenn es sich um zerkratztes Bruchgold handelt. Entscheidend ist nur, wie viel Gold und andere Edelmetalle nach dem Schmelzprozess übrig bleiben.

Altgold auf einem weißem Tisch

Der sichere Weg zum Verkauf

Wenn Sie sich entscheiden, Ihr Altgold verkaufen zu wollen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Ein professioneller Ansprechpartner vor Ort, wie unser Altgold-Ankauf in Köln, bietet den Vorteil der sofortigen Begutachtung und Barauszahlung.

Hier können Sie zusehen, wie Ihre Stücke geprüft werden. Sollten Sie nicht in der Nähe wohnen, ist der Versand per Post eine etablierte Alternative. Viele Fachbetriebe bieten versicherte Versandtaschen an. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie neben Bruchgold auch Zahngold verkaufen möchten.

Worauf Sie beim Verkauf achten sollten:

  1. Bestehen Sie auf eine exakte Aufschlüsselung nach Legierungen.
  2. Keine Pauschalen: Akzeptieren Sie keine Schätzpreise ohne vorheriges Wiegen.
  3. Fachkompetenz: Ein seriöser Händler unterscheidet zwischen dem reinen Materialwert und Schmuckstücken, die bei einem Schmuckankauf vielleicht einen höheren Wiederverkaufswert erzielen könnten.

Fazit: Die Farbe ist Ästhetik, der Feingehalt ist Wert

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ob Ihr Gold rötlich, gelb oder weiß schimmert, hat für den Sammler oder Träger eine optische Bedeutung: für die Wertermittlung ist jedoch allein der Gehalt an reinem Gold maßgeblich.

Ein Gramm Gold bleibt ein Gramm Gold unabhängig von der Legierungsfarbe. Wenn Sie unsicher sind, welchen Wert Ihre Schätze haben, empfiehlt sich ein Besuch bei einem Experten für Goldankauf. Dort wird mit Präzisionswaagen und Fachverstand sichergestellt, dass Sie einen Erlös erhalten, der dem tatsächlichen Feingehalt entspricht.