Was sind Ihre Möglichkeiten, wenn Sie Falschgold gekauft haben?

Was sind Ihre Möglichkeiten, wenn Sie Falschgold gekauft haben?

Falschgold gekauft, was nun?

Leider stehen die Chancen nicht gut, das bezahlte Geld zurückzuerhalten. Nichtsdestotrotz kann und sollte man den folgenden Schritten folgen, um Schlimmeres zu vermeiden:
Sollte das Geschäft auf privater Ebene gemacht worden sein und Sie es versäumt haben, einen Käuferschutz zu berücksichtigen, sind Ihre Aussichten auf Erstattung nahezu gleich Null. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, eine ‚Freunde-Option‘ über Bezahlportale bei Geldgeschäften zu vermeiden. Diese sollten Sie nur dann nutzen, wenn Sie diesen Freunden auch Ihr Vertrauen schenken und diese Ihnen auch persönlich bekannt sind.
Sollten sich die Betrüger auf ein Bankgeschäft mit Ihnen eingelassen haben, stehen die Chancen weitaus besser. Banken können Überweisungen zurückrufen und die entsprechende Überweisung kann storniert werden. Allerdings ist hierbei Schnelligkeit gefragt. Mit jeder gewonnenen Minute steigt Ihre Chance, Ihr Geld wieder zu holen.
Auf eine Strafanzeige bei der Polizei sollten Sie nicht verzichten. Zwar ist diese kein Garant für einen unmittelbaren Erfolg, aber immer wieder gehen Betrüger den Strafverfolgungsbehörden ins Netz. Dies lässt zumindest auf eine Erstattung hoffen.
Schließlich gilt, sich nicht auf betrügerische Wege zu begeben und Falschgold weiter zu verkaufen. Dass Sie sich hierdurch strafbar machen würden liegt auf der Hand. Dies sollte in jedem Fall keine Option sein. Besser und gesetzeskonform ist die Übergabe des Falschgolds an die Polizei direkt bei der Anzeigenerstattung.

Wie kann man vermeiden, auf Falschgold hereinzufallen?

Auf Preise achten!
Betrüger locken oftmals mit Preisen unter dem aktuellen Marktwert. Es gibt, rein logisch, keinen Grund für Privatpersonen oder seriöse Edelmetallhändler dies zu tun. Gold rühmt sich nicht nur seines verlockenden Glanzes, sondern auch seiner Preisbeständigkeit. Ein Zeichen für einen offensichtlichen Betrug findet man also in sogenannten Schnäppchenangeboten. Goldbarren oder Goldmünzen die mehrere Prozent unter dem Weltmarktpreis angeboten werden, sind mit allerhöchster Vorsicht zu genießen.

„Autobahngold“

Eine Betrugsmasche, die leider immer noch häufig erfolgreich ist, ist der „Haustürverkauf“ von Falschgold. Dieses wird vom Anbieter natürlich nicht als solches, sondern eben als echtes und wertvolles Edelmetall angeboten.
Es kann an Ihrer Tür klingeln, das Angebot kann Ihnen auf der Straße, der Autobahn, an einem Bahnhof oder sonstigen Orten gemacht werden. Die Hintergrundgeschichten gleichen sich. Stets sind Notsituationen und die Aussicht auf ein außerordentliches Schnäppchen die Hintergründe. Auch ganze Familien, samt Kleinkindern, die die Redlichkeit des Verkäufers „unterstützen“, können mit von der Partie sein. Notsituationen sind z.B. ein vorgegaukelter Überfall oder der Verlust des Portemonnaies samt aller Kreditkarten. Ein möglicherweise gepflegtes Äußeres des Anbieters soll die Seriosität unterstützen. Auch die für diesen Betrug verwendeten Autos sollen von entsprechendem Wohlstand zeugen und über die Masche hinwegtäuschen. Unseren ausführlichen Artikel zum Thema “Autobahngold” finden Sie hier.

Aufpassen bei Auktionsplattformen!

Genaugenommen handelt es sich oftmals bei Auktionshäusern, die online zu finden sind, nicht um groß angelegte Betrugsszenarien. Die Produktbeschreibungen sollten sorgfältig gelesen und die Anbieter im Zweifelsfall direkt kontaktiert werden. Stoßen Sie auf Formulierungen, die Sie stutzen lassen, haben Sie vermutlich recht. „Vergoldet“ bedeutet eben nicht massiv golden, „Feingoldauflage“ ist ein beschönigender Ausdruck für „Billigware, die mit einem Hauch und daher kaum wertvollem Feingold überzogen ist“. Ebenso sollten Ausdrücke wie “Replik”, “Medaille”, “Nachbildung” oder gar “Counterfeit” Sie alarmieren. Sie werden mit solchen Beschreibungen sicher keine Währungsmünze aus echtem Gold ersteigern.

eBay, alibaba.com und Co.

Auch renommierte Onlineplattformen werden von gewieften Betrügern genutzt. Ähnlich wie bei angeblichen Luxusuhren, die man hier für einen Spottpreis kaufen kann, geben sich gewerbliche Betrüger jede erdenkliche Mühe, die angebotenen Stücke, Goldbarren, Goldmünzen und deren Gegenstücke aus Silber möglichst echt aussehen zu lassen. Hier wird für den perfekten Betrug auf jedes Detail geachtet und gesetzt. Auch vor horrenden Preisen wird nicht zurückgeschreckt, da man ja ein vermeintlich echtes Goldstück zu verkaufen hat. Hier ist der Schaden besonders groß. Dies vermeidet man nur, indem man sich nicht auf solche Händler einlässt. Wir empfehlen daher den Kauf bei zertifizierten Edelmetallhändlern, die Ihnen oder Ihren Vertrauenspersonen bekannt sind. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich von unserem Goldankauf beraten!