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29.06.2017 -

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Gold nicht Zuhause lagern

Keine Frage, wer in Gold investiert oder zum Beispiel auch Goldschmuck erbt, erhält ein äußerst wertvolles Edelmetall bzw. wertstabile Produkte. So hat zum Beispiel ein Kilogramm Gold im April 2016 einen Wert von rund 35.000 Euro (Stand: April 2016). Unabhängig von den jeweils aktuellen Goldpreisen macht es dabei aber nicht immer Sinn, Goldschmuck und Co. im eigenen Haus oder auch im Bankschließfach aufzubewahren. Zwei Faktoren spielen dabei eine besonders entscheidende Rolle: der Sicherheitsaspekt sowie der stetige Zugriff auf das aufbewahrte Gold.

Gold Zuhause lagern: Häusliche Sicherheitsvorkehrungen reichen oftmals nicht aus

Denn: Möchte jemand sein Gold zuhause lagern, sei es in Form von Münzen, Barren oder zum Beispiel Schmuck, geht er ein großes Risiko ein. Die "berühmt-berüchtigte" Zigarrenkiste unter der Matratze oder im Kleiderschrank ist in der heutigen Zeit sicherlich keine sichere Alternative mehr. Aber auch kleine Wandtresore oder andere Arten von Geldschränken fallen inzwischen als wirklich sichere Orte für die Aufbewahrung von Gold aus. Schließlich schrecken die häuslichen Sicherheitsvorkehrungen die immer professioneller agierenden Einbrecher schon lange nicht mehr entscheidend ab. Bereits seit Jahren steigt die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche kontinuierlich. Alleine der Blick auf das Jahr 2015 verdeutlicht das Dilemma. Laut der für das gesamte Bundesgebiet gültigen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden im vergangenen Jahr exakt 167.136 Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstahl offiziell registriert; dies sind insgesamt 9,9 Prozent mehr Wohnungseinbrüche als im Vorjahr. Vor allem Häuser und Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Niedersachsen werden dabei überdurchschnittlich oft von Einbrechern heimgesucht.

Gold lässt sich für Einbrecher und Diebe schnell zu Geld machen

Abgesehen haben es die Diebe sowie Einbrecherbanden in erster Linie auf leicht tragbare Wertgegenstände wie zum Beispiel Gold und andere Edelmetalle oder Diamanten; auch Bargeld gilt natürlich als eine ideale Beute. Schließlich lassen sich zum Beispiel Goldmünzen und Goldbarren wesentlich leichter tragen bzw. mitnehmen als etwa das Notebook oder der große Flachbildfernseher. Außerdem können vorzugsweise Goldbarren und auch die gängigen Anlagemünzen leicht zu Bargeld gemacht werden, da Wertgegenstände dieser Art eine grundsätzlich hohe Akzeptanz genießen. Die Chance, dass die Einbruchsopfer respektive Bestohlenen ihr Eigentum jemals wiedersehen, ist nahezu verschwindend gering. So lag die Aufklärungsquote im Jahr 2014 gerade einmal bei 15,9 Prozent.

Der Verkauf von Gold ist manchmal die bessere Alternative

Einige Einbrecherbanden haben sich dabei auf Schmuckstücke aus Gold spezialisiert. Oftmals wissen die ahnungslosen Einbruchsopfer überhaupt nicht, was sie für Werte besitzen, wenn sie ihr Gold Zuhause lagern. Gerade bei Erbstücken lassen viele Erben die entsprechenden Schmuckstücke gar nicht erst schätzen. Stattdessen kommen sie allesamt in die Schmuckschatulle oder eben in die Zigarettenkiste; getragen werden die geerbten Schmuckstücke aber kaum einmal. Ratsamer wäre es in solchen Fällen, dass die Besitzer des Goldschmucks oder anderweitiger Gold-Accessoires einen nachweislich seriösen Goldankäufer aufsuchen und den Schmuck bzw. das Gold verkaufen. Anschließend kann dann das erlöste Geld als Notgroschen oder quasi als Krisenversicherung bei einem Geldinstitut angelegt werden.

Auch politische Ereignisse können die eigenen Goldreserven blockieren

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Goldschmuck oder andere Wertgegenstände mit einem hohen Anteil an Gold direkt bei der Bank in den Safe respektive in das Schließfach zu legen. Diese Variante eignet sich aber mehr für reine Anlagestrategien, bei denen es um ein stets zeitnahes Kaufen und Verkaufen geht. Obwohl - im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts können auch bei einem Unterfangen dieser Art plötzlich Probleme auftreten. Denn der Aspekt der Verfügbarkeit darf dabei keineswegs unterschätzt werden. Wer sich nämlich entschließt, Gold einzulagern, sollte dann natürlich auch jederzeit Zugriff auf das Gold haben. In Europa gab es aber in den vergangenen Jahren diesbezüglich Probleme.

Zypern und Griechenland als warnende Beispiele

Wer im Krisenfall sein eingelagertes Gold erst einmal aus dem Banksafe oder dem Bankschließfach holen muss, kann dann plötzlich vor verschlossenen Türen stehen. Die Zyprer erlebten ein genau solches Szenario im März 2013. Die Schuldenkrise hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht, da wurden die Banken auf Zypern - quasi ohne offizielle Vorwarnung - für insgesamt zwölf Tage geschlossen. Nur zwei Jahre später traf es die Griechen dann noch härter. Im Sommer 2015 mussten sämtliche Banken in Griechenland drei Wochen lang schließen. Schuld daran waren die zähen Verhandlungen mit Kredit- und Geldgebern im Zuge der wiederaufgeflammten Schuldenkrise, was die griechische Regierung damals zu so bezeichneten Kapitalverkehrskontrollen zwang.

Das Gold Zuhause zu lagern ist also nicht immer eine lohnende Investition in die Zukunft. Gerne kaufen wir Ihr Altgold an. Erfahren Sie jetzt mehr über den Goldankauf!