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14.12.2017 -

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Entstehung und Vorkommen von Gold

Wie ist eigentlich Gold entstanden?

Woher kommt dieses wunderbare Edelmetall?

In gewissem Sinne ist es vom Himmel gefallen, dann tief in der Erde versunken und langsam wieder an die Oberfläche gekommen - insgesamt ein Prozess, der viele, viele Millionen Jahre gedauert hat. Wissenschaftlich ausgedrückt: Alle schweren Elemente, die auf der Erde vorkommen, sind in den Vorgängern unserer Sonne bei Kernfusionen bzw. dem Kollaps einer Supernova entstanden. Als die Erde noch keine feste Oberfläche hatte, sank das Gold durch seine hohe Dichte in Richtung Erdkern. Das Edelmetall, das heute gefunden wird, ist entweder erst nach der Krustenbildung auf die Erde gelangt oder durch vulkanische Vorgänge aus dem Erdinneren wieder an die Oberfläche befördert worden.

Die bekannten Goldvorkommen erstrecken sich rund um den Globus. Selbst im Rhein werden noch, wenn auch sehr geringe, Mengen des Metalls gefunden. In den letzten Jahren betrug die Förderung auf der ganzen Welt jeweils etwa zwischen 2.500 und 2.700 Tonnen, das ist ungefähr das Hundertfache der Produktion des 19. Jahrhunderts, in dem es in manchen Gegenden zum "Goldrausch" kam, etwa in Kalifornien.

Das größte bekannte Goldfeld ist Witwatersrand in Südafrika. Aus dieser primären Lagerstätte sind bis in die Gegenwart mehr als 40.000 Tonnen Gold gefördert worden. Allerdings ist Südafrika schon länger nicht mehr Weltmarktführer, sondern mittlerweile auf den sechsten Platz abgerutscht. Seit 2008 liegt China an der Spitze, gefolgt von Australien, Russland, den USA und Kanada. In Europa gibt es nur noch unbedeutende Vorkommen, vornehmlich in den skandinavischen Ländern Schweden und Finnland. Große Golderzbestände sind auch in Rumänien vorzufinden.

Unmittelbar sichtbares Gold, das auch unter der Bezeichnung "Freigold" bekannt ist, gilt als echte Rarität. Meistens ist Gold in kleinen Partikeln in anderem Gestein vorhanden, so dass es manuell nicht gesammelt werden kann. Das größte je gefundene Nugget stammt aus Australien und trägt den Namen "Welcome Stranger". Es wurde im Jahr 1869 entdeckt und wog damals 2.284 Feinunzen. Das entspricht rund 71 Kilogramm.

Heute gibt es Verfahren und Gewinnungsmethoden, die die so ausgereift sind, dass sich teilweise der Abbau sogar lohnt, wenn pro Tonne Erz nur ein Gramm Gold enthalten ist. Aus diesem Grund werden auch alte Fundstätten, die schon lange aufgegeben waren, und Abraumhalden ehemaliger Vorkommen wieder aufbereitet.