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29.06.2017 -

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Kann man Gold herstellen

Im Laufe der Geschichte hat die Menschheit immer wieder neue Produkte, Technologien und sonstige Errungenschaften entdeckt und schließlich auch nutzbar gemacht. Erst wurden die Autos als bahnbrechende Innovation gefeiert, dann führte uns die immer weiter voranschreitende Computer-Technologie in ein digitales Zeitalter. Von Menschenhand erbaute und gesteuerte Satelliten bevölkern inzwischen nahezu das Weltall und Forscher bzw. Wissenschaftler haben schon längst eine Möglichkeit gefunden, um zum Beispiel aus Erdöl Kunststoffe herzustellen. Aber eins ist bisher noch nicht gelungen: das künstliche Herstellen von Gold. Diesbezügliche Versuche gab es indes zuhauf ...

Bereits seit Jahrhunderten möchte die Menschheit Gold herstellen

Beinahe abenteuerliche Theorien wurden dabei aufgestellt, einige Versuche wurden von der Obrigkeit gar als Hexenwerk bezeichnet. Aber so absurd eine Idee auch war, ganze Heerscharen von Alchimisten, Forschern und Wissenschaftlern begaben sich sofort in ihre Versuchslabore, wenn wieder eine neue Methode zur künstlichen Herstellung von Gold für Gesprächsstoff sorgte. Von Erfolg gekrönt waren die Bemühungen aber nicht wirklich. Allerdings brachten viele der Versuche einen vorteilhaften Nebeneffekt. Im Zuge der Versuche rund um die künstliche Herstellung von Gold machten verschiedene Protagonisten nämlich allerlei Entdeckungen, die in der Menschheitsgeschichte als wichtige Meilensteine angesehen werden.

Statt Gold entdecken Alchimisten Porzellan und Schwarzpulver

So war zum Beispiel der in Sachsen lebende Alchemist, Erfinder und Chemiker Johann Friedrich Böttger einer der fleißigsten Forscher und ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, das gelbe Edelmetall künstlich herzustellen. Dies gelang ihm zwar nicht, dafür erfand er bei seinen Versuchen das europäische Hartporzellan. Böttger überführte anschließend diese Herstellungsform von Porzellan in den Produktionsprozess und fungierte später als Gründungsadministrator der Porzellanmanufaktur Meißen. Auch zum Beispiel die Entdeckung des Schwarzpulvers resultierte aus dem misslungenen Versuch Gold künstlich herzustellen. Des Weiteren stellten verschiedene Alchimisten und Chemiker bei den jeweiligen Versuchsreihen aus Zufall Stoffe wie zum Beispiel Ammoniak, Äther, Phosphor sowie Salz- und Schwefelsäure her.

Für die Goldgewinnung aus den Ozeanen fehlt es an effizienten Verfahren

Zudem entwickelten die vermeintlichen Goldmacher Verfahren - wie etwa das Destillieren, das Schmelzen und auch das Legieren, die heute allesamt ihren festen Platz innerhalb der Chemie haben. Zurzeit befassen sich zahlreiche Wissenschaftler mit der Gewinnung von Gold aus dem Wasser der Weltmeere respektive Ozeane. Laut entsprechenden Studien besteht hier ein ungeheuer großes Potential im Hinblick auf die insgesamt gelöste Goldmenge in den Ozeanen. Aber bislang haben es die Wissenschaftler nicht geschafft, ein effizientes Verfahren für die Goldgewinnung aus den Ozeanen zu entwickeln.

Die Kernfusion als Hoffnungsschimmer für die synthetische Goldherstellung

Selbst die Kernfusion spielt in den Überlegungen zur künstlichen Herstellung von Gold mittlerweile eine dominierende Rolle. Dabei geht es in erster Linie um das Bereitstellen ähnlicher Voraussetzungen wie bei einer Supernova-Explosion, um Gold herstellen zu können. Wissenschaftler gehen nämlich in der Theorie genau von dem Umstand aus, dass Gold durch eben die so bezeichneten Supernova-Explosionen entstanden ist. Dies ist zu einer Zeit geschehen, als die Sonne noch überhaupt nicht existierte. Und genau die Bedingungen, die dabei vorherrschten, gelten als Glücksformel für die Herstellung von synthetischem Gold. Damit rücken unweigerlich Prozesse wie die Kernspaltung bzw. die Kernfusion in den Fokus, da es hierbei laut Kernphysiker zu vergleichbaren Bedingungen kommt.

Gold herstellen mittels Kernfusion: Wirtschaftlich nicht darstellbar

Allerdings steht die Vision an sich hier noch im Vordergrund. Ökonomisch ist die Herstellung von Gold im Rahmen der Kernfusion bzw. der Kernspaltung nämlich zu keiner Zeit darstellbar. Wer zum Beispiel gerade einmal ein Gramm Gold auf Quecksilberbasis herstellen möchte, muss das Quecksilber im Grunde genommen 30 Jahre lang mit so bezeichneten Deuteronen beschießen. Ganz abgesehen vom Zeitfaktor würde ein solches Szenario rund zehn Millionen Euro für Strom, Wartung sowie Abschreibungen verschlingen. Auch eine zuverlässige Nachhaltigkeit ist dabei nicht gegeben. Kernphysiker gehen nämlich davon aus, dass sich das synthetisch hergestellte Edelmetall bereits binnen eines kurzen Zeitraums wieder in seine Einzelteile zerfällt.

Gold herstellen bleibt also weiterhin reines Wunschdenken. Was jedoch noch immer sehr gut funktioniert ist der Verkauf von Altgold. Gerne kaufen wir Ihr Altgold an. Erfahren Sie jetzt mehr über den Goldankauf!